Fragen, die der Express seinen Leserinnen und Lesern am Ende einer aktuellen Berichterstattung (https://www.express.de/koeln/koelns-drogen-hoelle-eltern-senden-brandbrief-an-stadtspitze-1360394) stellt. Dort hat man die Möglichkeit über eine Eingabemaske der Redaktion mitzuteilen was man zur Sache kund tun möchte. Alternativ, wenn ihr am rechten Bildrand schaut, über die Kommentare (https://www.express.de/koeln/koelns-drogen-hoelle-eltern-senden-brandbrief-an-stadtspitze-1360394#kommentare:1360394). Dort hat man nach der Einrichtung eines Benutzerkonto die Möglichkeit einen anderen als den Klarnamen zu wählen, ein Pseudonym, wenn man auf Kommentare antworten oder eigene verfassen will. Eine Übersicht an weiteren Beiträgen des Blatt zu den Themen Armut, Drogenkonsum und Obdachlosigkeit findet ihr unter https://www.express.de/themen/bettelei-koeln.
Bitte informiert euch ob die Medien in der Gemeinde oder Stadt wo ihr lebt ähnliche Möglichkeiten anbieten sich ihnen gegenüber zu äußern. Wenn ja, nutzt diese.
Ich wünsche mir das ihr, wenn ihr das Angebot des Express nutzt und euch entweder über die Eingabemaske oder in den Kommentaren auf der Homepage zur Sache äußert, beachten wovon in einem Post (https://mu.social/profile/vasifranco.bsky.social/post/3mtypnia6pc2o) vom 26. August schrieb.
Kritik und Diskurs gehört zu einer lebendigen Demokratie dazu. Drohungen und Gewalt nicht. Es braucht Grenzen gegen die Verrohung des politischen Diskurses
Auch verbale Gewalt ist Gewalt. Davon abgesehen das eine Verrohung der auf die Situation in Köln bezogene Debatte nicht zielführend ist. Hierzu ein meiner Meinung nach passendes Beispiel.
Anfang Juli 2025 veröffentlichten die Kölner Verkehrs-Betriebe eine Pressemitteilung (https://kvb.koeln/unternehmen/presse/pressemitteilungen.html?view=1217#meldung1217) aus der hervorgeht dass das Verkehrsunternehmen für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Haltestellen sorgen will. Das führte dazu dass die KVB von verschiedenen Seiten an den Pranger gestellt wurden und man dem Unternehmen unterstellte Obdachlose vertreiben zu wollen. Ein Vorwurf, eine Kritik die ich nicht teile. Selbiges bei der Deutschen Bahn AG, nachdem sie ein Alkoholverbot an allen Bahnhöfen einführte.
Wer die KVB an den Pranger stellte hat den veröffentlichten Text weder gelesen, geschweige denn verstanden. Denn daraus geht hervor das die einzelnen Maßnahmen nur dann umgesetzt werden, wenn es begleitende Angebote gibt wo die Menschen, die an Haltestellen auf Platte machen, hin können. Darauf wies das Unternehmen immer wieder hin und kommunzierte auch das man bereit ist einen Beitrag dazu zu leisten.
Darüber hinaus weiß ich aus erster Hand, früheren Schriftverkehren mit den Kölner Verkehrs-Betrieben, dass man es beispielsweise im Winter duldet, dass Obdachlose zum Schutz vor Schnee und Kälte in den unterirdischen Haltestellen und Zwischenebenen übernachtet. Unter der Voraussetzung das sich die Menschen an die Hausordnung halten und keine Fahrgäste belästigen. Mir zumindest ist niemand bekannt der behauptet hat, dass das die breite Masse ist, die sich unangemessen verhält. Wenn es aber Menschen gibt, die sich in den Haltestellen aufhalten, dort leben und die sich unangemessen verhalten, darf man das dem Verkehrsunternehmen nicht vorwerfen. Die KVB sind genauso wie die DB AG kein Träger der Freien Wohlfahrtspflege. Ihre Kernaufgabe ist die Reisenden sicher von A nach B zu bringen.