Was hier entsteht?

Siehe GAG Immobilien AG (Deutz - Gummersbacher Straße)

Frühere Berichterstattungen

zum OMZ (Obdachlose mit Zukunft)

Umzäunte Baustelle. Eingerüsteter Neubau von Wohnungen.

Stimmen aus der Kommunalpolitik

Eingerüsteter Neubau von Wohnungen.

Parallelen zum Protest vom vergangenen Dienstag an der Winterhilfe (Ostmerheimer Straße)?

Laut WDR erwiderte die Stadt Köln die Kritik zum Ende dieser Winterhilfe mit dem Angebot an Notschlafstellen. Das es (wie die Stadt schreibt) Einrichtungen für Frauen, Männer, junge Erwachsene oder auch für Menschen im Kontext Drogensucht gibt. Das ist richtig. Es gibt Notschlafstellen in der Stadt.

Im Zusammenhang mit der Räumung der Gummersbacher Straße im Mai 2023, also vor drei Jahren, waren die Aussage der städtischen Sozialverwaltung im Zusammenhang mit dem OMZ meiner Wahrnehmung nach ähnlich. Genauso wie als das selbstverwaltete Wohnprojekt von der Marktstraße weg musste. Lapidarer Hinweis auf die bestehenden Unterbringungsangebote. Null Selbstreflektion. Null Selbstkritik. Kein Dialog mit den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern des OMZ wo man konkret auf deren Bedarfe und Wünsche einging. Zumindest meiner Meinung nach kein ausreichender.

Das zieht sich wie ein Roter Faden durch Köln. Das ist insofern pikant weil sowohl der Stadt Köln als auch den Ratsfraktionen seit Anfang 2020 bekannt ist aus welchen Gründen Menschen, die in der Stadt auf der Straße leben, die bestehenden Angebote (auch Unterkünfte, Notschlafstellen) nicht nutzen. Aus dem Streetwork-Abschlussbericht Juni 2018 - Mai 2019. Manche mögen argumentieren das der Bericht nicht mehr aktuell ist und insofern nicht mehr relevant. Falsch. Selbstverständlich ist der Bericht noch immer relevant. Noch immer leben Menschen auf der Straße. An den Beweggründen hat sich über die Jahre nichts geändert.