Bezug
Fachinfo des
Eigene und persönliche Anmerkungen
Zu einzelnen Auszügen und Sätzen aus der Fachinformation des Paritätischen Gesamtverband.
Praxis & Standards des Leitfadens
möglichst wohnungsähnliche Unterbringung
Nein. Nicht möglichst wohnungsähnliche Unterbringung, sondern wie es Sam Tsemberis in einem Video der sagt, das, was die Menschen wollen und nicht das, was das System ihnen vorschreibt. Wenn jemand eine Wohnung möchte, dann eine Wohnung. Wenn jemand etwas anderes möchte (beispielsweise selbstorganisierte und selbstverwaltete Wohnformen), dann etwas anderes.
Mindestfläche (ca. 9–10 m² pro Person)
Wenn man bedenkt das die Menschen oft Jahre in den Unterkünften untergebracht sind, zu wenig.
Muss man auch davon abhängig machen ob die Menschen gemeinschaftlich nutzbare Nasszellen und Küchen haben.
Mitsprache, Beschwerdewege, digitale Teilhabe
Hier gibt es, zumindest in Köln, bei den Trägern der Freien Wohlfahrtspflege Defizite, als auch der Fachstelle Wohnen der Stadt Köln, dem Stadtrat und dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren (Mitsprache, Beschwerdewege).
In der Regel werden die, die sich zurecht beschweren, im Stich gelassen und als diejenigen, die ein Problem haben dargestellt, statt einer bestimmten Ansprache auf Augenhöhe bei denen, die wiederholt, mitunter bewusst und zum Teil massivst Regeln missachten.
geschultes Personal und sozialpädagogische Begleitung
Das ist, bezogen auf Angebote die ich selbst kennenlernte und kenne überall ein Problem. Das manche, nicht alle, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen mies geschult und schlecht qualifiziert sind.
Wenn ein Sozialarbeiter einen Klienten fragt warum er wieder weg will, er sei doch erst ein halbes Jahr da, weil der Klient auf Wohnungssuche ist, dann hat der Sozialarbeiter ein Problem und dann wird deutlich was die Armutsindustrie nicht will, dass die Menschen mit eigenem Wohnraum versorgt werden, wo sie selbstbestimmt leben und frei entscheiden können.
Bedeutung für den Paritätischen und seine Einrichtungen
Er stärkt menschenrechtliche Argumentationen gegenüber Kommunen und Politik.
Wer´s glaubt.
Die Perspektive der Betroffenen stärkt den Anspruch des Paritätischen auf Partizipation, Selbstbestimmung und Würde.
Wer´s glaubt beziehungsweise kann ich zumindest nicht bestätigen.
Ich saß, seit ich in Köln lebe, bei verschiedenen Sitzungen des Sozialausschuss im Publikum. Ich erinnere mich nicht an konkrete Initiativen hiesiger Mitglieder des Paritätischen Gesamtverband aus denen man das ableiten konnte.
Ermöglichung von Partizipation der Betroffenen.
Selbstbestimmung der Betroffenen.
Würde.
Die Notunterbringung wohnungsloser Menschen darf höchstens eine kurzzeitige Option sein, jedoch zeigen Zahlen zur Dauer des Verbleibs in der ordnungsrechtlichen Unterbringung, dass rund 40 Prozent der Menschen mehr als 2 Jahre dort leben.
Zustimmung. Ohne wenn und aber.
Es braucht dringend eine Gesamtstrategie für mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr Sozialwohnungsbau und wirksame Mietenregulierungen.
Nein. Was wir nicht brauchen ist, dass man schon wieder Energie und Zeit verschwendet, für Scheindebatten in Pseudogremien, bei denen schon wieder nicht konkretes und verbindliches dabei herumkommt. Insofern, was wir nicht brauchen ist die gleiche Untätigkeit die wir von Housing First können.
Was wir brauchen sind öffentliche Verwaltungen, politische Gremien und Parteien die endlich von dem Herumgeeiere absehen und ihren Job machen.
Konkrete und verbindliche Ziele definieren. Wie beispielsweise die Überwindung der Obdachlosigkeit in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bis 2030
Konkrete und verbindliche Zwischenschritte auf dem Weg zum vereinbarten Ziel.
Abkehr von Heuchelei und Scheinheiligkeit. Sprich, wenn man etwas für gut befindet, gewährleisten das die Finanzierung einer Maßnahme sichergestellt ist, bis das Ziel erreicht ist.
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